Wenn man in Kapstadt ist und auf den Tafelberg möchte, dann muss man flexibel sein. Für Kapstadt und seinen vielen Sehenswürdigkeiten braucht man ohnehin mehrere Tage. Diese Tage sollten nie starr durchgeplant werden, um flexibel für den Tafelberg zu bleiben. Hier ist man sehr extrem abhängig vom Wetter. Ist zuviel Wind, gibt es kein Betrieb der Seilbahnen. Zuviele Wolken machen eine Erkundung des über 1000 Meter hohen Steinplateaus auch unmöglich.
Wir hatten uns am Dienstag spontan für diese Tour entschieden und im Nachhinein war es tatsächlich der beste Tag. Nach dem Frühstück wurde noch einmal auf der App nachgeschaut und die Tickets gebucht. "Heute wird es voll", sagte die Mutter des Vermieters noch zu uns. Und es kündigte sich ein heißer Tag an. In der Warteschlange stehen wollten wir nicht, erst Recht nicht mit der kleinen Madeleine. Also wieder VIP Tickets mit Fasttrack.
Es war Ferienzeit, so war die Fahrt nach Kapstadt total entspannt. Wir hielten uns auch nicht mit der anstrengenden Parkplatzsuche auf sondern nutzten Park&Ride. Alles total entspannt. Wir konnten den separaten VIP Eingang nutzen und in die nächste Gondel einsteigen.
Oben angekommen hatten wir einen fantastischen Blick auf Kapstadt und das Meer. Waldemar befand sich im Fotorausch und machte jede Menge Selfies und Landschaftsaufnahmen.
Wir machten einen kleinen Spaziergang, weil Waldemar immer auf der Suche nach noch besseren Fotostopps war. Danach kehrten wir ein und gönnten uns ein paar Erfrischungen. Nun ging es zurück zu der Bergstation, um die Gondel nach unten zu nehmen. Oh Schreck, eine Menschenschlange von bestimmt 500 Metern. Die Menschen wurden mit Sonnenschirmen versorgt, um sich gegen die Sonne zu schützen. Es war mächtig warm.
Wir gingen an der Menge vorbei und erreichten unseren separaten Zugang. Die Zeitersparnis Betrug locker wieder mehr als zwei Stunden. Trotzdem reichte die Restzeit nicht für eine weitere Unternehmung aus. Wir fuhren zur Lodge zurück und ließen den Abend dort ausklingen.
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