Heidelberg mal anders

Der Donnerstag war verregnet. Gegen Mittag gab es einige sonnige Abschnitte. Ich ging das Risiko ein und fuhr nach Heidelberg. Die üblichen Touristenattraktionen waren nicht mein Ziel. Ich wollte wandern und dabei Teile des Philosophenwegs gehen. In der Altstadt parkte ich in einem Parkhaus und kehrte erst einmal in meinem Lieblingslokal, dem Hotelrestaurant "Goldenen Falke" ein.

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Drei Bundesländer in einer Fahrt

Das Ziel am Montag war Miltenberg. Diese romantische und hübsche Stadt liegt in Unterfranken und gehört seit 1816 zu Bayern. Unterwegs war ich mit meiner Jugendfreundin Inge, die in Baden-Württemberg lebt und mir einige Fakten vermitteln konnte. Auf der Fahrt durchstreiften wir einen Zipfel von Hessen. Es war eine schöne Strecke durch viele Waldgebiete. Aufgefallen waren mir die unendlich erscheinenden Wildzäune. Inge meinte dazu, dass Hessen sehr viel zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest unternommen hat und somit die Infektionen eindämmen konnte. Darum die ganzen Zäune.

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Zum Frühstück nach Woodstock

Am Morgen des Samstag bekam nur Madeleine ein kleines Frühstück. Wir brachen schon früh in Richtung Kapstadt auf. Hier ging es in das Viertel Woodstock. Dies ist ein angesagtes, historisches Viertel nahe dem Stadtzentrum, bekannt für seine kreative Szene mit Street Art, Boutiquen, Galerien, Craft-Beer-Brauereien und dem berühmten Neighbourgoods Market im Old Biscuit Mill, der ein pulsierendes Zentrum für Essen, Design und Kultur bildet. Und dieser Neighbourgoods Market war das erste Ziel unseres Ausflugs.Wir waren früh dort und konnten uns alle Stände in Ruhe anschauen. Eine DJìn legte bereits Musik auf und die ersten Stationen boten Getränke und Speisen an. Wir fanden viele nationale und internationale Gerichte und bestellten uns unterschiedliche Dinge zum Frühstück. Danach kauften wir noch scharfe Soßen, Gewürze und andere Mitbringsel ein. Beim Stöbern trafen wir auch auf den Prominenten Ralf Schumacher, der mit seinem Partner ebenfalls schoppte. Im Internet konnten wir recherchieren, dass sie zwei Monate hier waren.

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Eine Bustour zu den Eichhörnchen

Am Freitag machten wir eine Stadtrundfahrt in Kapstadt. Wir buchten die Rote Linie um an möglichst vielen Sehenswürdigkeiten Halt zu machen. Für mich war es eine Wiederholung, heute ging es um Madeleine. Wir hatten ihr versprochen, Eichhörnchen zu sehen, die sie sogar selbst füttern könnte. Sofern sie genug Mut dafür haben würde.Wieder einmal erlebten wir eine überfüllte Innenstadt. An der Waterfront von Kapstadt ist es immer voll. Jetzt zur Ferienzeit der Südafrikaner war das noch extremer. Die Tickets wurden online gebucht. Sie mussten am Schalter des Busbahnhofs gegen eine Papierversion getauscht werden. Da wir an jeder Station aus- und wieder einsteigen konnten, war die Papierform sicherer.

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Neujahr bei 30 Grad

Beim Katerfrühstück beschlossen wir den ersten Tag des Neuen Jahres in der Lodge zu verbringen. Schwimmen im Pool und anschließend ein Braai. Waldemar und ich fuhren kurz zum Einkaufen, denn wir brauchten Fleisch und Salate. Das war schnell erledigt und dann ging es in den Pool. Es war nicht leicht, die beiden Hunde der Lodge vom Baden abzuhalten. Der Jüngste fand immer einen Weg, bis der Besitzer sie ins Haus holte, damit wir das Wasser in Ruhe genießen konnten.

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Township Tour zu Sylvester

Ein MustDo für die junge Familie war der Besuch des Waisenhauses und des Townships. Jörg, der Gründer des Heims, war über den Jahreswechsel in seiner Heimat. Odwa bot uns zwei Termine an. Wir entschieden uns für den Sylvestertag. Madeleine hatte einen Beutel mit Stofftieren dabei, die nun bei anderen Kindern ein neues Zuhause finden sollten.Wir waren pünktlich vor der Zeit am Treffpunkt, dem Community Center von Langa. "Ihr seid Deutsche, ihr seit immer zu früh dran", spottete ein anderer Guide, als wir uns zum Warten hinsetzen. Wir waren für 10 Uhr verabredet. Auch nach einer Viertelstunde erschien Odwa nicht. Wir bekamen viele Angebote, dass man ihn anrufen wolle. Ich schrieb ihm eine WhatsApp. Er sei auf dem Weg, schrieb er zurück. Es vergingen weitere 20 Minuten, bis auch er am Treffpunkt war. Nassgeschwitzt und außer Atem. Er entschuldigte sich für die Verspätung. Er sei direkt vom Krankenhaus hergekommen. Ein Familienmitglied sei gerade eingeliefert worden. Man konnte ihm die Sorgen ansehen und anmerken. Er wollte unsere Tour trotzdem machen.

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Noch einmal Tafelberg

Wenn man in Kapstadt ist und auf den Tafelberg möchte, dann muss man flexibel sein. Für Kapstadt und seinen vielen Sehenswürdigkeiten braucht man ohnehin mehrere Tage. Diese Tage sollten nie starr durchgeplant werden, um flexibel für den Tafelberg zu bleiben. Hier ist man sehr extrem abhängig vom Wetter. Ist zuviel Wind, gibt es kein Betrieb der Seilbahnen. Zuviele Wolken machen eine Erkundung des über 1000 Meter hohen Steinplateaus auch unmöglich.Wir hatten uns am Dienstag spontan für diese Tour entschieden und im Nachhinein war es tatsächlich der beste Tag. Nach dem Frühstück wurde noch einmal auf der App nachgeschaut und die Tickets gebucht. "Heute wird es voll", sagte die Mutter des Vermieters noch zu uns. Und es kündigte sich ein heißer Tag an. In der Warteschlange stehen wollten wir nicht, erst Recht nicht mit der kleinen Madeleine. Also wieder VIP Tickets mit Fasttrack. Es war Ferienzeit, so war die Fahrt nach Kapstadt total entspannt. Wir hielten uns auch nicht mit der anstrengenden Parkplatzsuche auf sondern nutzten Park&Ride. Alles total entspannt. Wir konnten den separaten VIP Eingang nutzen und in die nächste Gondel einsteigen. Oben angekommen hatten wir einen fantastischen Blick auf Kapstadt und das Meer. Waldemar befand sich im Fotorausch und machte jede Menge Selfies und Landschaftsaufnahmen.

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Vom Südzipfel Afrikas bis nach Kapstadt

Am Sonntag sollte Madeleine ihren versprochenen Strandtag bekommen. Wir hatten ein paar Sachen gekauft, damit sie auch im Sand spielen konnte. Auf dem Weg zum Sandstrand von Struisbaai nahmen wir einen kleinen Umweg, um ein paar Sehenswürdigkeiten aufzusuchen. So ging es zum Wrack der Meisho Maru. Dieser Ort wurde ja bereits in einem älteren Beitrag beschrieben. Dann machten wir verschiedene Fotos am südlichsten Punkt des gesamten Kontinents. Danach ging es zum Leuchtturm. Das neue Besucherzentrum war keine Baustelle mehr, hatte aber seinen Betrieb noch nicht aufgenommen. Der Leuchtturm war geschlossen. Ich fand auch das Grab der Tochter eines früheren Leuchtturmwärters. Es war dem Neubau nicht zum Opfer gefallen sondern war in die Anlage integriert worden.Im Jahr 2017 hatten Uschi und ich das damalige Brautpaar Klaudia und Waldemar auf ihrer Hochzeitsreise begleitet. An diesen ganzen Orten hatten wir sie in Brautkleidung fotografiert. Jetzt stellten wir die Bilder nach. Also der gleiche Hintergrund, diesmal aber in normaler Kleidung mit Madeleine als Familienzuwachs.

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Ausflug nach De Hoop

Zwei Familientage waren angedacht. Ein Strandtag und eine kleine Safari. Für den Samstag entschieden wir uns für die kleine Safari im Naturreservat De Hoop. Der Weg dorthin führte überwiegend über unbefestigte Straßen. Davon hatte ich nun allmählich genug und überließ Waldemar das Steuer. Um nicht auf Reserve zurück zu fahren, steuerte er erst einmal eine Tankstelle an.

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Zurück ans Meer

Am 2ten Weihnachtsfeiertag ging es zur nächsten Unterkunft "Haus Barbara". Der Name ließ vermuten, dass wir hier auf Menschen mit deutschen Wurzeln treffen. So war es dann auch. Ich hatte in Bredasdorp gebucht, das liegt etwa 30 Autominuten vom Strand entfernt. In Strandnähe war bei meiner Reiseplanung alles ausgebucht. Hochsaison, auch für die Einheimischen.

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Weihnachten in Südafrika

Die Weihnachtsfeiertage hier zu verbringen war für mich eine neue Erfahrung. Vergleichbar âhnlich war der Vormittag. Die Geschäfte hatten geöffnet und nach dem Frühstück fuhren wir zum Einkauf. Am ersten Feiertag sollte gegrillt werden, also ein Braai gemacht werden. Dafür benötigten wir noch Zutaten. Die Geschäfte waren richtig voll. Es ging turbulent zu, aber wir sahen nur fröhliche, höfliche und entspannte Menschen. Keine mürrische Mine, keine Hektik. Trotz dieser großen Menge an Menschen waren alle entspannt. Am Samstag zuvor in Deutschland hatten sich noch zwei Frauen um meinen Einkaufswagen gezankt, als ich den zurück brachte. Hier war alles friedlich.

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