Zum Frühstück nach Woodstock

Veröffentlicht am 6. Januar 2026 um 08:34

Am Morgen des Samstag bekam nur Madeleine ein kleines Frühstück. Wir brachen schon früh in Richtung Kapstadt auf. Hier ging es in das Viertel Woodstock. Dies ist ein angesagtes, historisches Viertel nahe dem Stadtzentrum, bekannt für seine kreative Szene mit Street Art, Boutiquen, Galerien, Craft-Beer-Brauereien und dem berühmten Neighbourgoods Market im Old Biscuit Mill, der ein pulsierendes Zentrum für Essen, Design und Kultur bildet. Und dieser Neighbourgoods Market war das erste Ziel unseres Ausflugs.

Wir waren früh dort und konnten uns alle Stände in Ruhe anschauen. Eine DJìn legte bereits Musik auf und die ersten Stationen boten Getränke und Speisen an. Wir fanden viele nationale und internationale Gerichte und bestellten uns unterschiedliche Dinge zum Frühstück. Danach kauften wir noch scharfe Soßen, Gewürze und andere Mitbringsel ein. Beim Stöbern trafen wir auch auf den Prominenten Ralf Schumacher, der mit seinem Partner ebenfalls schoppte. Im Internet konnten wir recherchieren, dass sie zwei Monate hier waren.

Klaudias Suche nach passenden Souveniers war hier nicht zu Ende. So fuhren wir noch zu einer Straußenfarm in der Nähe. Dort konnte sie zumindest ein bemaltes Straußenei kaufen.

Den nächsten Halt machten wir nach einen längeren Fahrt auf einer Art Freizeitpark in der Nähe von Stellenboch. Hier konnten Familien für ein geringes Eintrittsgeld einen ganzen Tag verbringen. Es gab Spielplätze, ein kleines Traktormuseum, Tiere und viele Stellen für ein Picknick. Es war erlaubt, eigene Getränke und Essen mitzubringen. Davon machten auch viele Familien Gebrauch. Die Hauptattraktion war eine Miniatureisenbahn. Dampfbetriebene Loks zogen Waggons hinter sich her, in denen die Kinder und ihre Eltern mitfahren konnten. Das war genau das Richtige für Madeleine. Eine Runde drehten wir alle zusammen, die weiteren Runden drehte sie zusammen mit Waldemar. Der wirkte in diesen Miniaturwaggons wie ein Riese.

Da anschließend noch genügend Zeit war, beschlossen wir ein Weingut aufzusuchen. Hier schlug ich Muratie vor, das war eine Empfehlung eines anderen Südafrikaexperten. Das Ambiente war toll, allerdings erlebten wir die schlechteste Weinprobe der gesamten Tour. Es war Hochbetrieb und der Kellner, der uns betreute, war ziemlich eingebunden. So gab es ständig lange Pausen, weil er auch an andere Tische musste. Wenn er dann mal kam, hatte er die Hälfte vergessen und ratterte seine Erklärungen zu den einzelnen Weinen lieblos herunter. So waren wir uns einig, hier wurde nichts gekauft. Enttäuscht fuhren wir wieder zur Lodge zurück.

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