Eine Bustour zu den Eichhörnchen

Veröffentlicht am 5. Januar 2026 um 07:19

Am Freitag machten wir eine Stadtrundfahrt in Kapstadt. Wir buchten die Rote Linie um an möglichst vielen Sehenswürdigkeiten Halt zu machen. Für mich war es eine Wiederholung, heute ging es um Madeleine. Wir hatten ihr versprochen, Eichhörnchen zu sehen, die sie sogar selbst füttern könnte. Sofern sie genug Mut dafür haben würde.

Wieder einmal erlebten wir eine überfüllte Innenstadt. An der Waterfront von Kapstadt ist es immer voll. Jetzt zur Ferienzeit der Südafrikaner war das noch extremer. Die Tickets wurden online gebucht. Sie mussten am Schalter des Busbahnhofs gegen eine Papierversion getauscht werden. Da wir an jeder Station aus- und wieder einsteigen konnten, war die Papierform sicherer.

 

Wir nutzten den nächsten Bus unserer Linie und setzten uns aufs offene Oberdeck. Mit den bereitgestellten Ohrstöpsel konnten wir die Kommentare in Deutsch hören.

In der Innenstadt machten wir den ersten Stopp. Zu Fuß ging es zum großen Park, dem Company’s Garden. Das ist ein großer öffentlicher Park im Geschäftsviertel von Kapstadt. Er ist der älteste Garten in Südafrika und ein nationales Kulturerbe. Der Garten wurde ursprünglich in den 1650er Jahren von den ersten europäischen Siedlern der Region angelegt und bot fruchtbaren Boden für den Anbau von frischem Obst und Gemüse zur Versorgung der Schiffe, die das Kap umrundeten. Heute ist er ein beliebtes Ziel von Touristen und Einheimischen, die hier einfach nur sie Seele baumeln lassen.

Auf dem Weg zur Anlage sahen wir noch einen Markt mit typischen Produkten für den Tourismus, ein originales Stück der Berliner Mauer und die Kathedrale St. Georgeˋs.

Neben der Kathedrale war der Eingang zum Park. Bei einem der dortigen Verkaufsstände kauften wir kleine Beutel mit Nüssen, die wir verfüttern wollten. So begann unser Spaziergang. 

Am Anfang mussten wir etwas suchen. Doch je weiter wir kamen, desto mehr Eichhörnchen ließen sich blicken. Madeleine war am Anfang etwas skeptisch. Der Opa und ihr Papa machten es vor und dann war das Mädchen nicht mehr zu halten.

Mit dem nächsten Bus ging es zu zwei weiteren Stationen mit jeweils kurzen Aufenthalten. Der Hunger machte sich bemerkbar. So beschlossen wir, die Rundfahrt zu beenden und stiegen an der Endhaltestelle aus. Das war an der Waterfront, die immer noch ziemlich voll war. Aber es war nicht so extrem wie an Sylvester. Wir kehrten im Brauhaus Kapstadt ein und hatten ein wirklich gutes Essen. 

Die jungen Eltern gönnten sich eine Paella, ich bestellte mit wieder Chicken Curry, allerdings in der scharfen Variante. Das hätte ich besser nicht gemacht. Seit meinem Besuch in Deutschland hatte ich Magenprobleme. Die Schärfe hatte mein Verdauungssystem nochmals überfordert und mit den Folgen hatte ich noch in den nächsten beiden Tagen zu kämpfen.

So ging auch dieser schöne Tag zu Ende. Die Heimfahrt war entspannt und in dem Appartement der kleinen Familie ließen wir den Abend bei einem Umtrunk ausklingen.

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Kommentare

Inge Mackamul
Vor 2 Monate

Diese Tour ist mir noch lebhaft in Erinnerung. Ganz besonders die frechen Eichhörnchen 😅.
Es war eine schöner, interessanter Tag.